Ein Fund vom Meer

17. Juni 1923

Früh am nächsten Morgen, die Sonne ging gerade auf, wurde Gustav vom Lärm einer Kutsche geweckt. Als er aus dem Fenster schaute, sah er die Kutsche von von Rußhold beladen mit den drei großen Kisten davonfahren. Schnell weckte er die anderen beiden und zusammen verfolgten sie die Spuren der Kutsche.
Am Muschelstrand fanden sie die Kutsche, sie war inzwischen entladen. Von Rußhold und zwei weitere Männer waren am Strand. Von Rußhold saß an einem kleinen Tisch, die zwei Männer tauchten abwechselnd in der Nähe einer großen Boje im Wasser. Gustav, Johannes und Jospeh beobachteten die drei Männer eine Weile, dann gingen sie auf sie zu. Durch ihr penetrantes Auftreten gelang es ihnen von Rußhold und seine Männer zu vertreiben. Joseph versuchte noch an der Stelle zu tauchen, wo er bereits die anderen beiden tauchen hat sehen. Dort unten konnte er eine große Kuhle erkennen, welche so nicht auf natürlichem Wege entstanden sein konnte, desweiteren scheinen hier sehr starke Strömungen zu herrschen. Ohne Taucherbrille konnte er aber nichts weiter entdecken. Die drei beschließen in Borkum erstmal für Ausrüstung zu sorgen.
Auf dem Weg zurück nach Borkum entschieden sich die drei, einen kurzen Abstecher in die Lesehalle zu unternehmen, um etwas über angebliche Schätze auf Borkum herauszufinden. Die drei Männer kamen dabei an der Störtebecker Schaukammer vorbei, vor der sich zwei Polizisten unterhielten. Johannes ging direkt auf die beiden zu. Nach kurzem Gespräch wußten Johannes, Gustav und Joseph, dass Annette Friedrichsen nach Hannover in eine Psychatrie gebracht wurde, dass der alte Museumsvorsteher – Gustav Meinder – wieder die Leitung über die Störtebecker Schaukammer übernommen hat und wo es die besten Taucheranzüge gab.
In der Lesehalle angekommen durchstöberten die drei die lokalen Legenden. Gustav entdeckte in einem Buch über Seeräuber und Piraten, dass Klaus Störtebecker einen gewaltigen Schatz in den Woldedünen vergraben haben sollte. Mehrere Stellen in den Büchern sind mit Bleistift markiert worden, jedes dieser Bücher wurde von einem gewissen Edmund Rodenstock ausgeliehen.
Die Charaktere gingen daraufhin noch zum Taucherbedarfsladen und wollten sich für den nächsten Tag Taucherausrüstung ausleihen. Der nette Verkäufer bot ihnen an, am nächsten Tag erstmal einen Tauchlehrgang zu machen. Die drei sagten zu und begaben sich darafhin zurück ins Hotel. Am nächsten Tag ging der Tauchkurs um neun Uhr morgens los.

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Bendor

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